Edel – edler – Edelstahl . . .

Share:

In einem ganz besonderen Metier gehört die oberösterreichische Firma hsb – Hinke Schwimmbad Österreich GmbH in Vöcklamarkt zur Weltspitze.

Schwimmbäder aus Edelstahl entwickelten sich über die Jahre zum wahren Exportschlager. Infor LN als vollintegrierte IT-Lösung unterstützt die Projektexperten weltweit.

„Wir bezeichnen uns als ‚Erfinder des Edelstahlbeckens’, weil wir schon 1969 mit der Fertigung solcher Anlagen im größeren Stil begonnen haben und unsere Kompetenzen kontinuierlich ausgebaut haben,“ erklärt Geschäftsführer Dr. Alois Dachs.

Das betriebliche Wachstum realisiert hsb (hsb.eu) vielfach über internationale Projekte. Diese werden weltweit durchgeführt, sei es wie aktuell das Hallen- und Freibad im finnischen Leppävaren, der Voda-Club in St. Petersburg, oder Schwimmbadanlagen in den Pyrenäen, in der Karibik oder auf den Inseln der Südsee. Wer sich in Attnang, Gröbming, Saalbach und an vielen anderen österreichischen Wohlfühloasen ins Nass stürzt, hat gute Chancen in einem hsb-Pool zu landen.

Dauerhaftigkeit, perfekte Qualität, höchste Projektsicherheit sind die wesentlichen Zutaten des Erfolges für die Schwimmbadexperten. Edelstahl bietet hierfür die besten Voraussetzungen, auch in Hinblick auf Hygiene und Pflegefreundlichkeit.

Neben dem Hauptsitz in Vöcklamarkt verfügt hsb über eigene Niederlassungen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich, sowie über Vertriebspartner in zahlreichen weiteren Ländern.

IT – Besser integriert

Hohe Ansprüche stellt man bei hsb auch an die IT-Lösungen. Solide, dauerhaft, leicht verwaltbar, zukunftssicher. Vor allem die mit internationalem Projektmanagement einhergehenden Herausforderungen sind zu meistern, sowie die durchgängige Unterstützung der Einkaufs-, Produktions- und Logistikprozesse bis hin zum Finanzmanagement.

„Wir haben schon früh erkannt, dass wir mit einer vollintegrierten Lösung die solideste Grundlage für die Unterstützung aller Geschäftsprozesse schaffen müssen. Das ist für uns eine zentrale strategische Ausrichtung,“ erläutert CIO Andreas Moshammer MBA MSc.

Vor nun bereits 14 Jahren hat hsb die Grundlagen gelegt und in eine – wie sich herausgestellt hat – zukunftssichere Plattform investiert. BaaN war damals der große Herausforderer für SAP und wurde bei hsb als Komplettsystem ohne nennenswerte Individualanpassungen implementiert.

Das System hat sich als wahrer Dauerläufer herausgestellt und wurde erst im Jahr 2013 auf die aktuellste Version, Infor LN (infor.de), upgedatet. Infor ist heute bereits der drittgrößte Anbieter von Geschäftssoftware weltweit. Infor LN ist im Projektgeschäft, im Maschinen-/Anlagenbau, in der Elektronik und im Automotive-Sektor ein starker Player.

Standard ist Standard

Die Verantwortlichen bei hsb erwarten von ihrem System einen hohen Grad der Standardisierung und einen Funktionsreichtum, den sie jederzeit im Griff haben. Durch das mit dem IT- und Business Consulter, dccp GmbH (dccp.eu), durchgeführte Migrationsprojekt, hat man nun Anschluss an die aktuellsten Entwicklungen und stellt sich den gesteigerten Herausforderungen.

Diese liegen vor allem in folgenden Bereichen:

  • Internationalisierung
: Weltweites Projektgeschäft ist Alltag bei hsb. Mit Infor LN stehen hierfür umfangreiche Möglichkeiten für Multi-Company-Strukturen zur Verfügung, automatisierte Abläufe zwischen Firmen, Fremdwährungsunterstützung und viele Sprachvarianten. Speziell das neue Konzept „Single Logistic – Multi Finance“, das eine zentrale Logistik-Firma und die landesspezifischen Finanzbuchungskreise verknüpft, unterstützt das länderübergreifende Projektgeschäft optimal.
  • Mobilität
: Die neue Plattform schafft neue Zugänge und bietet die Freiheit der Wahl für die verwendeten Geräte. Volle Web-Unterstützung ist ohnehin Standard. Hinzu kommen mobile Apps, die nun sukzessive in den Betrieb übernommen werden können.
  • Flexibilität
: Rahmenbedingungen ändern sich immer rascher, Richtlinien und Normen müssen rasch implementiert werden, nicht zuletzt sind es auch Prozessinnovationen, in die man zeitnah einsteigen muss.

Aufgrund der guten Erfahrungen in der Vergangenheit investieren wir weiter in Richtung Durchgängigkeit unserer Prozesse. Wir haben uns auf ein gesteigertes Innovationstempo vorbereitet. Auch die Anforderungen an die IT steigen, sie sehen wir noch stärker als ‚Enabler’ – in der strategischen Unternehmensführung ebenso wie im Tagesgeschäft,“ sagt Mag. Haymo Huber, CFO bei hsb.

Den Erfolg des Migrationsprojektes müssen sich die Beteiligten teilen: Geschäftsführung, Finanzen, IT, die Prozessexperten im Team und die externen Fachleute. Aber das ist schließlich auch das (offene) Geheimnis, wenn etwas gut gelingen soll.

 


Das Migrationsprojekt bei hsb – Hinke Schwimmbad Österreich GmbH

Softwareplattform: BaaN IV zu Infor LN
Charakteristik: Voll integriertes ERP System. Schwerpunkt auf internationales Projektgeschäft, Produktion, Logistik, Finanzen.
Projektzeitraum: Mai 2013 bis Jänner 2014

Über dccp GmbH
dccp ist ein österreichisches Unternehmen für Beratung und Implementierung mit den Schwerpunkten Business Processes, Guided Selling und Business Intelligence. Die Kernmärkte sind Österreich, Deutschland und die Schweiz, sowie jene Länder (weltweit), in denen dccp Niederlassungen ihrer Kunden betreut. Die Branchenschwerpunkte sind Manufacturing, Maschinen-/Anlagenbau, Hightech Elektronik, Automotive.